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Bodywork – Offene Abende |

Bodywork Improvisation

Achtsame Berührung aus dem Augenblick

mit Uli Schedler

Bei diesem von Uli Schedler entwickelten Format liegt ein meditativer Fokus auf Körperarbeit als wahrhaftiger und authentischer Austausch über ‘absichtslose Berührung‘.

‘Absichtslosigkeit‘ wird hier als eine Handlungsqualität erlebbar, die sich in fragender Grundhaltung dem Du zuwendet: Was zeigt sich im Augenblick des Berührens, was macht das Schenken und Empfangen von wohlwollender Berührung mit mir?


Körperarbeit (engl. bodywork) beinhaltet alle Formen der Massage, des körperlichen Austausches –auch das geführte Bewegen von Körperteilen – sowohl in aktiver, als auch in passiver Form.
Schon allein die positive physiologische Wirkung von Massage durch Förderung des Zell-Stoffwechsels über gesteigerte Durchblutung und die damit einhergehende Entspannung ist als willkommene Heil-Wirkungskraft bekannt.
Darüber hinaus kann – wohlwollende – Berührung als wesentliches Grundbedürfnis des Menschen eine wichtige nährende Energie entfalten und damit Heilung – hier im ganzheitlichen Sinne als ‘voll und ganz Werden’ verstanden – fördern:
Die Steigerung des persönlichen Wohlempfindens und der eigenen Körperbewusstheit führt zu einem ‘Gesund-sein und Gesund-Werden‘ in seiner ursprünglichsten Form, im Austausch und Erleben von Berührungs- = Liebesenergie in Form von ‚wohlwollender Berührung‘.

Alle konventionellen Körperarbeits-Systeme verbindet das ‚allgemeine Setting‘ Behandler (aktiv) – Behandelte/r (passiv) mit seinen fix verteilten Rollen: ‚Der Behandler‘: gebend und 100% aktiv / ‚Die Behandelte‘: empfangend und 100% passiv. Der neue Ansatz der Bodywork-Improvisation liegt in der Auflösung dieser starren Rollenverteilung, da in dieser Konstellation gern Verantwortung abgegeben wird: ‚…Du Therapeut mach mich Patient heil…‘
Wir arbeiten im frei fließenden Wechsel zwischen aktiv und passiv – zwischen Geben und Empfangen.

Hinzu kommt die Improvisation als eine wesentliche authentische Erfahrung. Improvisation heißt, aus dem Augenblick heraus zu agieren – zu handeln! In der Tanzimprovisation z.B. treten wir – ohne Kenntnisse einer vereinbarten Choreographie –allein durch Besinnung auf bestimmte Qualitäten (z.B. Contact Impro, 5 Rhythmen®, Trancetanz) in tiefe und befriedigende Tanzerlebnisse ein.
In der Bodywork Improvisation (BI) erleben wir diesen Vorgang in der Berührungsqualität:
Körper- ‚Arbeit‘ = Austausch von Berührungs- = Liebes- Energie


Vom Ich zum Du zum Wir:

Der Tanz führt uns zu uns selber – dem ICH, die Berührung erweitert zum DU. Als zusätzliche – dritte – Qualität werden wir auf den meditativen Aspekt achten, wobei die Improvisation ein Schlüssel zur Spiritualität sein kann:
Durch aufmerksames Besinnen auf den Augenblick können ‚Bewusstheits-Räume‘ entstehen, die über der ‚Ich-‚ und der ‚Du-Ebene‘ als zusätzliche (WIR-) Dimension erfahrbar werden. Diese dritte Qualität wird hier bewusst als Möglichkeit beschrieben, da sie immer ein ‚Geschenk des Augenblicks‘ sein wird…
…Vorerst üben wir daher in achtsamer Aufmerksamkeit Möglichkeiten, das erwähnte Körperarbeitssetting zu durchbrechen und aus dem Wechselspiel zwischen aktiver und passiver Berührung eine meditative Kommunikation entstehen zu lassen…
weiter: offene Abende


Bei seinen Anleitungen folgt Uli Schedler in einer klaren energetischen Struktur, jener wellenförmigen Dynamik, die jedem lebendigen Prozess innewohnt – auch beschrieben z.B. in den 5 Wandlungen (chin. 5 Elemente-Lehre, TCM) oder wie sie Gabrielle Roth ihrer Tanzmeditation nach den 5Rhythmen ® zugrunde gelegt hat.